UK Ban’t Stop the Bully – Warum das XL Bully-Verbot voll nach hinten losgeht

In UK läuft seit Anfang 2024 das XL Bully-Verbot – angeblich, um die Zahl der Beißvorfälle zu senken. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Über 23.000 gemeldete Hundebisse allein in England und Wales, also mehr als 60 am Tag.
Trotz harter Auflagen (Maulkorb-Pflicht, Versicherung, Chip, Leine und ohne Ausnahmegenehmigung: illegal) hat sich an der Zahl der Vorfälle nichts verbessert.
Das zeigt: Nicht die Rasse ist das Problem – sondern der Mensch am anderen Ende der Leine, der sich nicht an Vorschriften hält.


Real Talk aus der Szene

Viele Halter sagen ganz klar: „Das Verbot trifft die Falschen.“
Wer seinen Bully liebt, ihn sozialisiert, trainiert und richtig führt, wird durch das Verbot bestraft – während skrupellose Halter weiter für Schlagzeilen sorgen.
Eine Besitzerin sagt’s direkt:

Jeder Hund kann gefährlich sein, wenn er falsch gehalten wird. Selbst ein Chihuahua.

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Tierschutz schlägt Alarm wegen der American Bullys

Auch die RSPCA (Tierschutzorganisation) kritisiert das Gesetz:
Aggression sei kein Rasse-Ding, sondern das Ergebnis von Genetik, Haltung und Umfeld.
Statt ganzer Rassen den Stempel „gefährlich“ zu geben, bräuchte es endlich:

  • Trainings- und Haltungs-Lizenzen
  • härtere Strafen für schlechte Haltung
  • und mehr Aufklärung über Zucht, Wesen & Sozialverhalten

Police Facts

Selbst die britische Polizei bestätigt:
Nach dem Verbot keine Verbesserung.
Eher das Gegenteil, weil viele Hunde nun „unter dem Radar“ leben, versteckt werden und noch weniger kontrolliert sind.
Die NPCC (National Police Chiefs Council) sagt, ein Wandel sei nur langfristig möglich – durch Bildung, nicht durch Bans.


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Was das für uns in Deutschland bedeutet, in bezug auf American Bullys

Die Bully-Community weiß’s längst:

  • Verantwortungsvolle Zucht und Haltung sind der Schlüssel.
  • Transparenz bei Papieren & Gesundheitstests ist Pflicht.
  • Gute Sozialisation rettet mehr Leben als jedes Verbot.
  • Gute Trainer suchen und vor allem besuchen

Wir stehen für Aufklärung, Wissen und echte Hundeliebe, nicht für Panikmache.
Denn der Bully ist kein Monster, sondern ein Spiegel seines Halters.


Unser Fazit bei Bullyion über das American Bully Verbot

Das UK-Beispiel zeigt klar:
👉 Ein Rasseverbot löst kein Problem, es schafft neue.
Wenn man will, dass weniger passiert, muss man beim Menschlichen Faktor ansetzen, nicht beim Hund.

Wir bleiben laut, echt & auf eurer Seite – für faire Haltung, starke Hunde & echte Aufklärung.


Quelle:
Alex Ross: “XL Bully owner savaged in garden by dog hits out at breed ban after more than 20,000 attacks last year”, The Independent, 3. April 2025.
www.independent.co.uk

  • Bullyion

    Bullyion wurde mit der Vision gegründet, eine Plattform zu schaffen, die sich exklusiv mit der American Bully Rasse beschäftigt. Das Magazin hat sich schnell als führende Informationsquelle etabliert und richtet sich an Züchter, Hundebesitzer und Liebhaber der Rasse. Ursprünglich aus Hamburg stammend, wurde Bullyion ins Leben gerufen, um eine Verbindung zwischen der Züchter-Community zu fördern und den Austausch über die Rasse zu erleichtern. Die Hauptintention von Bullyion ist es, verantwortungsvolle Zuchtpraktiken zu unterstützen und qualitativ hochwertige Informationen zu verbreiten. Die Plattform setzt sich dafür ein, dass nur Hunde mit ABKC-Papieren und entsprechender gesundheitlicher Auswertung präsentiert werden, um die Qualität und das Wohlbefinden der Tiere zu fördern. Zudem möchte Bullyion Züchtern und Interessierten hilfreiche Inhalte bieten – von Zuchtinformationen über Gesundheitsthemen bis hin zu Trainings- und Sportempfehlungen. Ein zentraler Aspekt ist die Förderung der verantwortungsvollen Haltung und Zucht, um Missverständnisse über die Rasse zu beseitigen und deren positive Eigenschaften als treue, liebevolle Begleiter hervorzuheben. Bullyion soll eine Community bilden, die auf respektvolle und ethische Zuchtpraktiken setzt.

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