Im Sattel hat Maria Till internationale Erfolge gefeiert. Jetzt übernimmt die Leipzigerin eine neue Rolle im Sport: Sie organisiert MMA-Veranstaltungen. Für Bullyion ist sie längst ein bekanntes Gesicht – auch durch ihre American-Bully-Hündin Hailey, über die sie in unserem Interview offen und persönlich gesprochen hat.
Wer Maria Till bislang vor allem mit Westernreiten verbindet, lernt nun eine weitere Seite von ihr kennen. Laut BILD organisiert sie die „Nexzone Fight Night“, die am 7. November 2026 auf der Alten Messe in Leipzig stattfinden soll. Geplant sind 14 Kämpfe. Im Hauptkampf sollen der Leipziger Idris „The Shark“ Ismail und Aladdin Süllü aus München aufeinandertreffen. Über das eigene Boxtraining fand Till Zugang zur MMA-Szene und entwickelte die Idee, größere Veranstaltungen in ihre Heimatstadt zu bringen.
Vom internationalen Western Reitsport zur MMA- Veranstalterin
Dass Maria sportliche Herausforderungen kennt, zeigt ihre Laufbahn. Bereits mit drei Jahren saß sie im Sattel, mit neun entdeckte sie das Westernreiten. Aus der frühen Begeisterung entwickelte sich eine erfolgreiche Karriere im Reining.
Mit ihrem Quarter Horse ARC Captain wurde sie 2016 Deutsche Meisterin der Jungen Reiter. Ein Jahr später verteidigte sie diesen Titel und gewann bei der Weltmeisterschaft der Jungen Reiter Mannschaftsgold. Zur erfolgreichen deutschen Mannschaft gehörte auch Gina-Maria Schumacher. Im WM-Einzelfinale erreichte Maria Platz fünf.
Als Veranstalterin übernimmt sie nun eine andere Verantwortung: Sie schafft die Bühne für die sportlichen Leistungen anderer. Die neue Aufgabe erweitert damit eine Laufbahn, die bisher vor allem durch ihre eigenen Wettkampfauftritte geprägt war.
Unsere Leser kennen auch Maria Tills persönliche Seite
Bei Bullyion stand Maria bereits im Dezember 2025 im Mittelpunkt. Damals ging es neben dem Reitsport vor allem um Hailey, ihre American-Bully-Hündin.
Im Interview erzählte Maria, wie sie 2017 auf die Rasse aufmerksam wurde und sich zunächst intensiv mit ihr beschäftigte. 2018 zog schließlich ihr eigener Bully ein. Besonders schätzt sie Haileys liebevolle Art und ihre ausgeprägte Nähe zu Menschen. Im Büro erlebt sie die Hündin als Begleiterin, deren Anwesenheit auch anderen den Tag erleichtert.
Verantwortung beginnt im Alltag
Maria sprach dabei auch über die Herausforderungen der Hundehaltung. Hailey hat gesundheitliche Einschränkungen, weshalb Bewegung und Beschäftigung auf ihre Möglichkeiten abgestimmt werden. Such- und Schnüffelaufgaben spielen eine wichtige Rolle.
Ebenso berücksichtigt Maria, in welcher Umgebung sich Hailey wohlfühlt. Weil der Stall für die Hündin kein besonders angenehmer Ort ist, nimmt sie sie nicht regelmäßig dorthin mit. Diese Entscheidung macht deutlich, wie konkret Rücksichtnahme sein kann: Der Hund muss nicht jede Aktivität seines Menschen mitmachen.
Auch dem Kauf eines Hundes aus reiner Begeisterung für einen Trend steht Maria kritisch gegenüber. Für einen weiteren Hund würde sie inzwischen auch ein Tier aus dem Tierheim oder einen älteren Abgabehund in Betracht ziehen.
Ein neues Kapitel für ein bekanntes Gesicht
Für unsere Leser verbindet Maria Till sportlichen Ehrgeiz mit einem persönlichen Blick auf das Leben mit American Bullys. Ihr neues Engagement eröffnet nun einen weiteren Anlass, ihren Weg zu verfolgen.
Bullyion wünscht Maria und ihrem Team einen gelungenen Auftakt in Leipzig. Wer die Frau hinter dem sportlichen Projekt näher kennenlernen möchte, findet in unserem Interview ihre Gedanken zu Hailey, zur Hundehaltung und zur Verantwortung gegenüber dieser besonderen Rasse.
Unser Interview mit Maria Till über ihre American-Bully-Hündin Hailey




