Verantwortung beginnt lange vor dem Hundekauf
Die Entscheidung für einen Hund geschieht nie beiläufig.
Ob Kauf, Adoption oder Übernahme, am Ende steht immer eine bewusste Wahl, die Zeit, Wissen, Geduld und vor allem langfristige Verantwortung verlangt. Dennoch zeigt die Realität, dass viele Halter genau an dieser Verantwortung scheitern. Erwartungen treffen auf einen fordernden Alltag, Unsicherheit ersetzt Vorbereitung und die Konsequenzen tragen nicht selten die Hunde selbst.
Vorurteile, rechtliche Einschränkungen und fehlende sachliche Information erschweren eine faire Betrachtung. Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit des Institut Forschung Listenhunde e.V. an: mit wissenschaftlicher Forschung, fundierter Aufklärung und aktivem Tierschutz.
Zwischen Listenhund Forschung, Leid und emotionaler Belastung
Die Arbeit im Bereich Listenhunde besteht nicht nur aus Zahlen, Studien und politischen Debatten.
Sie bedeutet auch, täglich mit Leid konfrontiert zu sein, mit Hunden, die falsch eingeschätzt, abgeschoben oder systematisch benachteiligt werden.
Für die Menschen, die sich diesem Thema widmen, ist es eine enorme Aufgabe. Eine Aufgabe, die häufig von Hilflosigkeit begleitet wird, weil strukturelle Probleme nur langsam veränderbar sind. Eine Aufgabe, die Wut entstehen lässt, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse hinter Vorurteilen zurückstehen. Blinde Vermehrung, verantwortungslose Zucht und damit verbundenes Tierleid. Wenn Hunde ohne gesundheitliche Kontrolle, ohne Sachverstand und ohne langfristige Perspektive vermehrt werden, entstehen nicht nur neue Probleme, es vergrößert sich auch das Leid der Tiere, die später in Tierheimen oder prekären Haltungsbedingungen landen.
Diese Realität macht deutlich, wie dringend Forschung, Aufklärung und verantwortungsbewusstes Handeln miteinander verbunden werden müssen.
Was macht das Institut Forschung Listenhunde e.V.?
Das Institut Forschung Listenhunde e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Deutschland, der sich auf die wissenschaftliche Untersuchung von Verhalten, Haltung und gesellschaftlicher Bewertung gelisteter Hunderassen spezialisiert hat. Ziel ist es, emotionale Debatten durch belastbare Daten zu ersetzen und langfristig Einfluss auf Politik, Gesetzgebung und öffentliche Wahrnehmung zu nehmen.
Zentrale Forschungsfelder sind unter anderem:
- Analyse von Beißstatistiken und deren tatsächlicher Aussagekraft
- Untersuchung der Halter-Hund-Beziehung als entscheidender Faktor für Verhalten
- Auswirkungen von Schmerz, Krankheit, Stress und Umweltbedingungen
- kritische Bewertung rassespezifischer Zuschreibungen im Vergleich zu realem Verhalten
Ein wesentliches Problem bleibt das Fehlen einer bundeseinheitlichen, wissenschaftlich belastbaren Beißstatistik in Deutschland. Unterschiedliche Datenerhebungen führen zu verzerrten Bildern, mit direkten Folgen für Gesetzgebung und Hundehaltung. Das Institut arbeitet daran, diese Lücke durch Forschung und Datensammlung zu schließen.
Listenhunde zwischen Gesetzgebung, Angst und Realität
Der Begriff „Listenhund“ beschreibt Hunderassen, die in einzelnen Bundesländern als potenziell gefährlich eingestuft werden – darunter etwa American Staffordshire Terrier, Pit Bull Terrier oder Staffordshire Bullterrier, ebenso auch der American Bully.
Seit Jahren wird kritisiert, dass diese Einstufungen wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind. Statt individueller Bewertung steht häufig die Rasse im Fokus, unabhängig von Sozialisation, Training oder Haltung.
Der Ansatz des Instituts ist deshalb klar,
Nicht die Rasse entscheidet über Gefährlichkeit, sondern der Mensch, das Umfeld und die Umstände.
Forschung trifft Tierschutz
Neben wissenschaftlicher Arbeit engagiert sich der Verein aktiv im praktischen Tierschutz für Listenhunde. Dazu gehören:
- Patenschaften für Tierheimhunde und medizinisch betreute Tiere
- Veröffentlichung von Studien, Analysen und Fachinformationen
- umfassende Aufklärungsarbeit für Halter, Behörden und Öffentlichkeit
- Förderung einer sachlichen Diskussion über Hundegesetze in Deutschland
Diese Verbindung aus Forschung, Dokumentation und konkreter Hilfe macht das Institut zu einer wichtigen Stimme für Hunde, die gesellschaftlich oft übersehen werden.
Warum wissenschaftliche Aufklärung entscheidend ist
Fehlende Information erzeugt Angst.
Angst verstärkt Vorurteile.
Vorurteile prägen Gesetze, häufig ohne belastbare wissenschaftliche Grundlage.
Evidenzbasierte Forschung zu Listenhunden, Hundeverhalten und Beißstatistiken ist daher entscheidend für:
- faire gesetzliche Regelungen
- bessere Haltungsbedingungen
- mehr gesellschaftliche Akzeptanz
- nachhaltigen und wirksamen Tierschutz
Genau hier setzt die Arbeit des Instituts Forschung Listenhunde e.V. an – sachlich, ausdauernd und mit dem klaren Ziel, langfristig echte Veränderungen zu erreichen.
Unterstützung und Spendenmöglichkeiten
Als gemeinnütziger Verein ist das Institut auf Spenden, Mitgliedschaften und Patenschaften angewiesen, um Forschung und Tierschutz langfristig fortzuführen.
Bankverbindung
Kontoinhaber: Institut Forschung Listenhunde e.V.
Bank: Raiffeisenbank München Süd eG
IBAN: DE81 7016 9466 0000 9807 06
BIC: GENODEF1M03
Verwendungszweck: Spende
PayPal
vorstand@institut-forschung-listenhunde.de
Eine Spendenbescheinigung kann auf Anfrage ausgestellt werden.