Schwere Tierquälerei an American Bully XL Welpe in England – Täter verurteilt

In Mansfield, Nottinghamshire (England), hat ein Gericht einen 26-jährigen Mann zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, nachdem er seinen eigenen American Bully XL-Welpen über Wochen hinweg schwer misshandelt hatte. Die Taten, die der Angeklagte an dem Hund beging, gelten als besonders brutal und haben in Großbritannien für Aufsehen gesorgt.

Hintergrund des Falls

Der Mann, identifiziert als Adam Blackwell, kaufte den American Bully XL-Welpen namens Milo im Juni 2023. Laut Anklage begann er bereits kurze Zeit danach, den Hund systematisch zu quälen. Milo wurde in einen engen Käfig gesperrt, häufig ohne Zugang zu Nahrung, Wasser oder einer Unterlage, und mehrfach körperlich misshandelt.

Art und Umfang der Misshandlungen

Die Beweise zeigten ein beunruhigendes Muster von Brutalität:

  • Der Welpe litt an mehrfachen Knochenbrüchen, die durch Schläge verursacht wurden.
  • An seinem Gesicht wurden Verbrennungen von Zigaretten festgestellt, die auf absichtliche Misshandlung hindeuten.
  • Augenzeugen, darunter Nachbarn, hörten, wie Blackwell den Hund anschrie und körperlich attackierte, während das Tier verzweifelt schrie.

Ein Gutachter der Tierschutzorganisation RSPCA bestätigte die schweren Verletzungen. Die Prognose war so schlecht, dass Milo später aufgrund unerträglicher Schmerzen eingeschläfert werden musste.

Verteidigung und Urteil

Blackwell versuchte vor Gericht die Verletzungen mit Unfällen zu erklären – beispielsweise, dass der Hund von Möbeln gefallen sei oder sich beim Spielen verletzt habe. Das Gericht hielt diese Erklärungen jedoch angesichts der Schwere und Vielfalt der Verletzungen nicht für glaubhaft.

Richter Stuart Rafferty bezeichnete das Verhalten als „sadistisch“ und betonte, dass Milo während seines gesamten kurzen Lebens unter Schmerzen gestanden haben müsse. Zusätzlich zur Haftstrafe wurde Blackwell dauerhaft verboten, Tiere zu halten.

Relevanz für die Hundehaltung

Dieser Fall zeigt deutlich, dass selbst bei Hunden mit starkem Körperbau, wie dem American Bully XL, nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern die Verantwortung des Halters im Mittelpunkt stehen muss. Hochwertige Rassehunde brauchen Fürsorge, eine liebevolle Umgebung und sachkundige Halter; Missbrauch dagegen ist Straftat und wird rechtlich verfolgt.

Für Hundezüchter, Halter und Interessierte bietet der Fall daher eine Gelegenheit zur Aufklärung:

  • Über die Wichtigkeit der artgerechten Haltung
  • Über Zeichen von Misshandlung, die von Nachbarn oder Passanten wahrgenommen werden können
  • Über rechtliche Konsequenzen für Tierquälerei

Schlussbemerkung

Die Misshandlung von Milo ist ein trauriges Beispiel dafür, wie sehr Tiere unter menschlichem Fehlverhalten leiden können. Gleichzeitig unterstreicht die Verurteilung des Täters, dass der Rechtsstaat tierquälerische Handlungen ernst nimmt und entsprechende Strafen verhängt. Für die Community rund um den American Bully sollte dies ein Anlass sein, über Verantwortungsbewusstsein in der Haltung und Erziehung dieser Hunde zu sprechen.


Quelle: „Sick dog owner burned puppy’s face with cigarettes, broke its bones and kicked it in twisted animal abuse“, The Sun, veröffentlicht 1. Februar 2026.

Bullyion

Bullyion wurde mit der Vision gegründet, eine Plattform zu schaffen, die sich exklusiv mit der American Bully Rasse beschäftigt. Das Magazin hat sich schnell als führende Informationsquelle etabliert und richtet sich an Züchter, Hundebesitzer und Liebhaber der Rasse. Ursprünglich aus Hamburg stammend, wurde Bullyion ins Leben gerufen, um eine Verbindung zwischen der Züchter-Community zu fördern und den Austausch über die Rasse zu erleichtern. Die Hauptintention von Bullyion ist es, verantwortungsvolle Zuchtpraktiken zu unterstützen und qualitativ hochwertige Informationen zu verbreiten. Die Plattform setzt sich dafür ein, dass nur Hunde mit ABKC-Papieren und entsprechender gesundheitlicher Auswertung präsentiert werden, um die Qualität und das Wohlbefinden der Tiere zu fördern. Zudem möchte Bullyion Züchtern und Interessierten hilfreiche Inhalte bieten – von Zuchtinformationen über Gesundheitsthemen bis hin zu Trainings- und Sportempfehlungen. Ein zentraler Aspekt ist die Förderung der verantwortungsvollen Haltung und Zucht, um Missverständnisse über die Rasse zu beseitigen und deren positive Eigenschaften als treue, liebevolle Begleiter hervorzuheben. Bullyion soll eine Community bilden, die auf respektvolle und ethische Zuchtpraktiken setzt.

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